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Neugestaltung Fußgängerzone Hameln

Ziel für das Neugestaltungskonzept ist der Wechsel von bedachten und unbedachten Stationen der Fußgängerzone. Dafür werden standardisierte Kernelemente für Cafes, die Theater / Hochzeitsbühne und die Überdachung der Fußgängerunterführung entworfen, die den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst und bei Bedarf erweitert werden können. Die Grundmodule sind Raum bildend angeordnet und ergänzen sich funktional. Die eingesetzten gestalterischen Mittel sind bewusst reduziert, die Kuben klar und ohne unnötige Vorsprünge und Materialwechsel gehalten. Farbige Gläser und anthrazitfarbener Stahl prägen das Erscheinungsbild. Die verwendeten Materialien sind zeitlos und bieten wenig Angriffsfläche für Randalierer und Sprayer. Eine umfassende flächige, meist indirekte Beleuchtung der Baukörper sorgt auch nachts für Sicherheit.

Der „Rattenfänger von Hameln“ wird in einer interaktiven Lichtspur wieder lebendig, betritt man einen Lichtstein, aktiviert man eine zeitverzögerte Lichtaktion, was andere zum Mitmachen und Nachamen animiert (-> Mensch=Ratte).

 

In Zusammenarbeit mit Buddenberg Architekten, Düsseldorf (2005)

 

[ FAKTEN: ]

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Planung:                                                 2005

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